Unsere Redakteure arbeiten ehrenamtlich, selbst im Widerstand.
Druckkosten für die nächste Ausgabe werden immer gebraucht.

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Aktuelle Ausgabe der Tollensetaler Stimme, S.16

Das Einfache das schwer zu machen ist

Schon seit sieben Jahren wird die TOLLENSETALER STIMME durch unsere „ehrenamtlichen“ Redakteure herausgegeben. Unser unabhängiges Informationsblatt für Freunde, Bewohner und Gäste des Tollensetals hat eine immer breitere Leserschaft gefunden, weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Wen alles die weitergesandten PDF-Dateien erreichen wissen wir nicht. Aber es ist klar, dass die Einwohner Alt Tellins dabei leer ausgehen, wenn mangelnde Druckkosten nur minimale Papieraufagen ermöglichen. Auch wenn nicht alle unsere Dorfzeitung lieben, so mancher hätte sie trotzdem gerne, manchmal auch nur, um im Bilde zu sein und mitreden zu können. Um dieses Problem zu lösen, hat unsere Redaktion nun die Gemeinde um einen Druckkostenzuschuss gebeten. Unser Kultur u. Sporthaushalt wird doch alljährlich nicht ausgeschöpft. Denn wenn der Fußball zusätzliches Geld benötigt, außerhalb der üblichen 50 € für andere Vereine, gibt es einen Nachtragshaushalt. Wir sitzen ja wirklich alle im gleichen Boot. 2007 warnte der ehemalige Bürgermeister Wiemer die Ratsmitglieder davor, bei ihrer Interessensvertretung zwischen Alteingesessenen und sogenannten Zugezogenen zu unterscheiden. „Man darf nicht vergessen: Wenn diese Leute hier nicht wohnen würden, hätten wir viele Ruinen und nur noch 250 Einwohner in der Gemeinde.“ Eine Schweinefabrik gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber die Aussage: „Wir werden alles tun, damit diese Anlage nicht kommt“ von Bürgermeister Karstädt. Später ergänzt er, dass dies unabhängig vom Investor auch für die geplante Grössenordnung gelte. Aber nun steht sie da, die stinkende Güllefabrik, unübersehbar von Nah und Fern, durchgedrückt von der Landesregierung… mit Verweis auf die Imagekampagne „MV tut gut“! Es gibt überhaupt keinen Grund, das resigniert hinzunehmen. Denn gemeinsam sind wir stärker. Wenn diejenigen, die versprachen, „alles zu tun, damit diese Anlage nicht kommt“ mit denjenigen die versprechen „alles zu tun, damit diese Anlage verschwindet“ endlich kooperieren würden, dann könnte ein friedlicher Neuanfang beginnen. 25 Jahre nach der staatlichen Wiedervereinigung ist es wirklich an der Zeit, kommunale Selbstverwaltung auf unterster Ebene zu versuchen. Also liebe Einwohner, wer gerne ein paar Druckausgaben unserer Dorfzeitung in die eigenen Hände nehmen möchte, der soll das kundtun. Dieser Ausgabe liegt eine Wunschzettelvorlage bei. Wir sammeln und teilen der Gemeindevertretung die Zahl der potentiellen Papierleser unserer Dörfer mit. Wir hoffen auf das Ende der Tollheit.

Tollensetaler Stimme 2015/03, S.2

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wir schreiben schon wieder das Jahr 10 nach den magischen 2000. Und davon liegt auch schon ein Monat hinter uns, wenn die erste diesjährige Nummer unserer Dorfzeitung erscheint. Unsere ersten vier Ausgaben waren bestimmt kein weltbewegendes Ereignis. Doch bei aller kritischen Selbsteinschätzung sind wir der Meinung, das Zeitungsprojekt hat Anklang gefunden und die nächsten Ausgaben werden erwartet. Unser Hauptanliegen, das Interesse am Dorfgeschehen zu fördern und zum Mitdenken und Mitgestalten anzuregen, ist verstanden worden. Wir wollen aber auch nicht verheimlichen, dass jede Ausgabe auch etwas Experimentieren verlangt. Dafür bitten wir um Verständnis, aber auch um Rückantwort. Die weitere Gestaltung wird immer wieder neue Anforderungen stellen, insbesondere sobald es um die Eigenfinanzierung der Druckkosten gehen wird. Alles andere ist ehrenamtliche Arbeit. Es gibt hier noch ein großes Betätigungsfeld. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass stets Autorenrechte zu beachten sind. Es gibt noch genug Wissenswertes über das Leben in unseren Orten und Möglichkeiten, sich als Autor zu Wort zu melden. Wünschen wir uns für unser gemeinsames Anliegen viel Glück und Erfolg! Ihre Redaktion

Tollensetaler Stimme 2010/02, S.1

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