Es ist eine Kunst, das Auto zu bremsen!

„Der Weg aus den Leitplanken, zurück zur Kultur“ – unter dieser Losung stand der erste Schritt an die Öffentlichkeit des KulturTransit 96 e.V. mit der Einladung zum 650-Jahr-Markt-96., mit Musik, Handwerk, Kunst + Theater. Die Idee war, auf der Suche nach Ursprünglichem, Neues entstehen zu lassen. Dem eingetakteten Autofahrer sollte die Chance des Ausstiegs gegeben werden, auf dem Rastplatz die Begegnung mit dem Radfahrer, dem Wasserwanderer und Fußgänger. „Ein Ort der Begegnung mit sich und anderer Umwelt.“ Das war vor 26 Jahren. „Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit.“ (Wilhelm Busch) Das war vor 140 Jahren. Ein paar Jahrzehnte später hieß es dann: „Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken.“ (Kästner) Fast nichts bleibt wie es war. Auch nicht in Klempenow, damals an der B96 – heute an der A20. Künstler, Handwerker und andere Interessierte arbeiteten mit der ansässigen Kommune zusammen für den Erhalt und kulturellen Ausbau der Burg im Tollensetal. Aus der Ruine von damals wurde ein Welcome Center. Das umfangreiche Kulturangebot hat inzwischen überregionale Anziehungskraft: – Jahrmarkt, Appelmarkt, Adventsmarkt – TRANSIT FESTIVAL, Filmfest „der NEUE HEIMAT film“ – Clubkino, Saatgutbörse, Kräutertage im Burggarten – Poesiesalon, Konzerte, Folktanz, Themenabende Nicht nur der Adventsmarkt zieht tausende Besucher an. Eine Hinweistafel an der A20 unterstützt die Präsenz der Burg auf der Datenautobahn. http://www.burg-klempenow.de

 

Tollensetaler Stimme 2017-12, Seite 7

 

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